Die Sopranistin Katja Beer studierte Liedgesang, Oratorium und Oper in Hamburg (S.Kirchner) und war Stipendiatin in New York (P.Elkus, M.Harshaw). In Meisterklassen bei Galina Wishnevskaja, Ilena Cotrubas, Marianne und Harry Kupfer verfeinerte sie besonders ihr slawisches und deutsches Repertoire.
Seither ist sie freischaffende Konzert- und Opernsängerin in Europa und den USA. Ihr Repertoire umfasst alle gängigen Werke der Oratoriumsliteratur sowie die jugendlich-dramatischen Partien des Opernrepertoires. Die Neue Musik gehört zu ihren Spezialgebieten.
Im Sommer 1997 gab sie ihr Debut and der Komischen Oper Berlin, wo sie seither als Gast in verschiedenen Produktionen zu erleben war. Mit der Uraufführung der Oper 'Kirisk' von Magret Wolf 2000, in der sie die Titelpartie sang (gefolgt von einer CD Produktion mit dem RTV Orchestere Slovenia unter Lior Shambadal 2001), konnte sie erneut ihre Leidenschaft für zeitgenössische Musik unter Beweis stellen.
Die musikalische Vielfältigkeit ist für die Sängerin inspirierend und wichtig. Mit dem Klarinettisten Giora Feidman produzierte sie zwei CDs, von der sie eine ('Schubert & jiddische Lieder') auch konzipierte. Mit Feidman trat sie zum 50. Jahrestag zum Bestehen des Staates Israel in der Philharmonie Berlin auf. Rollendebuts als Rosalinde ('Fledermaus') und Senta ('Der fliegende Holländer') führten sie 2004 Saison an die Opernhäuser von Dresden und Riga.
Seither war sie mit Alban Bergs 'Sieben frühen Liedern' in einer EBU Übertragung aus Ljubljana/Slowenien europaweit zu hören. Strauss' 'Vier letzte Lieder' sowie eine CD Produktion ('Crucifixus') des zeitgenössischen Komponisten L.A.Smith führten sie als Gast nach Wroclaw/Polen.
Im Sommer 2004 sang sie im Eröffnungskonzert des Musikfestivals Hamm/Westfalen die Titelpartie in Strauss' 'Salome' unter der Leitung von Frank Beermann. Eine erneute Senta im 'Fliegenden Holländer' führte sie im September an das Teatro Municipal in Santiago de Chile.
Im Februar sang sie, kurzfristig einspringend, die Glagolitische Messe von Leos Janacek sowie das Stabat Mater von Karol Szymanovski in der großen Philharmonie in Berlin.
Ihr Debut als Elisabeth im Tannhäuser gab sie mit überragendem Erfolg im Juli 2005 erneut beim Klassiksommer in Hamm/Westfalen.
Januar bis Mai 2006 konnte die Sopranistin nach einer Tournee mit Beethovens 9. Symphonie (Berliner Philharmonie anschließend Korea) zum ersten Mal als Salome szenisch in Görlitz zu erleben sein.
Im Mai 2006 debütierte Katja Beer als Elsa in Wagners Lohengrin unter in einer konzertanten Aufführung der Oper in Berlin mit dem DSO unter der Leitung von Kent Nagano. Ein weiteres Debut als Judith in Herzog Blaubart von Bartok folgte unlängst im September 2006 mit der NWD Philharmonie an der Seite von Thomas Pursio als Blaubart.
Nachfolgende Aufgaben umfassen eine Wiederaufnahme der Salome, sowie konzertante Aufführungen von Aida, Nabucco und Trovatore (in Auszügen) im Dezember 2006 im Gewandhaus Leipzig, der Liederhalle Stuttgart u.a.
Im Januar 2007 eröffnete sie - international übertragen - gesanglich die Handballweltmeisterschaft in Berlin.
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